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Anregungen zum 2. Mai - Musik tut gut

Anregungen zum 2. Mai - Musik tut gut
Veröffentlicht von Karin Singha-Gnauck am Di., 27. Apr. 2021 00:00 Uhr
Anregungen zum Glauben

Singet dem HERRN ein neues Lied,
denn er tut Wunder.

Psalm 98,1

Wir vertrauen der lebendigen Kraft Gottes,

  • die uns von Anbeginn in Liebe umfängt
  • uns im Angesicht des Todes Leben schenkt und
  • unsere Gemeinschaft segnet

Psalm 45

Mein Herz dichtet ein feines Lied,
einem König will ich es singen;
meine Zunge ist ein Griffel eines guten Schreibers. 

Du liebst Gerechtigkeit und hassest gottloses Treiben;
Darum hat dich der HERR, dein Gott, gesalbt
mit Freuden-Öl wie keinen deinesgleichen.  

Biblischer Text zum Sonntag: 1. Samuel 16,14-23

Der Geist des HERRN aber wich von Saul, und ein böser Geist vom HERRN ängstigte ihn.

Da sprachen die Großen Sauls zu ihm: Siehe, ein böser Geist von Gott ängstigt dich. Unser Herr befehle nun seinen Knechten, die vor ihm stehen, dass sie einen Mann suchen, der auf der Harfe gut spielen kann, damit er mit seiner Hand darauf spiele, wenn der böse Geist Gottes über dich kommt, und es besser mit dir werde.

Da sprach Saul zu seinen Leuten: Seht euch um nach einem Mann, der des Saitenspiels kundig ist, und bringt ihn zu mir.

Da antwortete einer der jungen Männer und sprach: Ich habe gesehen einen Sohn Isais, des Bethlehemiters, der ist des Saitenspiels kundig, ein tapferer Mann und tüchtig zum Kampf, verständig in seinen Reden und schön gestaltet, und der HERR ist mit ihm.

Da sandte Saul Boten zu Isai und ließ ihm sagen: Sende zu mir deinen Sohn David, der bei den Schafen ist. Da nahm Isai einen Esel und Brot und einen Schlauch Wein und ein Ziegenböcklein und sandte es Saul durch seinen Sohn David. So kam David zu Saul und diente vor ihm. Und Saul gewann ihn sehr lieb, und er wurde sein Waffenträger.

Und Saul sandte zu Isai und ließ ihm sagen: Lass David mir dienen, denn er hat Gnade gefunden vor meinen Augen.

Sooft nun der böse Geist von Gott über Saul kam, nahm David die Harfe und spielte darauf mit seiner Hand. So wurde es Saul leichter, und es ward besser mit ihm, und der böse Geist wich von ihm.

Anregungen

Was klingt von diesen Worten in Ihnen nach?

Musik tut gut.
In welchen Liedern fühlen Sie das ausgedrückt, was Sie bewegt?
Bei welcher Musik können Sie zur Ruhe kommen? 

Musiker*innen können derzeit nicht auftreten. Wie können wir sie unterstützen, dass Sie uns durch ihre Musik weiterhin bereichern können?

Heutzutage sind Depressionen weit verbreitet. Verschiedene Handlungsmethoden gehören dazu, auch Musiktherapie. Es sind nicht nur Viren und ihre Mutationen, die einzelne und uns als Gesellschaft herausfordern. Dies sollten wir im Blick haben, wenn die Einschränkungen zurückgenommen werden können.

Was tut Ihnen gut?
Was ist Balsam für Ihre Seele?

Mit Freuden zart (EG 108)

1.  Mit Freuden zart zu dieser Fahrt lasst uns zugleich fröhlich singen, beid, groß und klein, von Herzen rein mit hellem Ton frei erklingen. Das ewig Heil wird uns zuteil, denn Jesus Christ erstanden ist, welchs er lässt reichlich verkünden.

2.  Er ist der Erst, der stark und fest, all unsre Fein hat bezwungen und durch den Tod als wahrer Gott zum neuen Leben gedrungen, auch seiner Schar verheißen klar durch sein rein Wort, zur Himmelspfort desgleichen Sieg zu erlangen.

3.  Singt Lob und Dank mit freiem Klang unserm Herrn zu allen Zeiten und tut sein Ehr je mehr und mehr mit Wort und Tat weit ausbreiten: So wird er uns aus Lieb und Gunst nach unserm Tod, frei aller Not, zur ewgen Freude geleiten.

Gebet

Gott,
du gibst uns so viele Möglichkeiten,
uns auszudrücken und einzufinden.
Musik erfreut unser Herz,
auch traurige Klänge bewegen uns.
Alles nehmen wir aus Deiner Hand.
Und in Dir wissen wir uns geborgen.
Behüte uns alle!
Amen.

Über den Abstand hinweg verbinden wir uns im Gebet,
beten für Menschen, die wir Gott ans Herz legen. 

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Wir lassen uns überraschen, in welch wunderbarer Weise Gott sich unserer annimmt und welche Spielräume sich uns auftun.

Seien Sie gesegnet und
bleiben Sie behütet!
Ihre Pfarrerin Karin Singha-Gnauck